Von  Michael R. Jackson, Gesellschafter

Autounfall eines jungen deutschen Ehepaares in Kalifornien f√ľhrt zu einem Rechtsstreit und einem raschen Vergleich des FallesDer Autounfall eines jungen deutschen Ehepaares in Kalifornien f√ľhrt zu einer Klage, da die Haftpflichtversicherungsgesellschaft den Wert des Falles zun√§chst nicht vollst√§ndig einsch√§tzte. Nach einer Klage von Jackson Law International jedoch, kapituliert die Haftpflichtversicherungsgesellschaft und regelt die Angelegenheit. S.R. und S.L. (Initialen werden verwendet, um die Privatsph√§re unserer Kunden zu sch√ľtzen), zwei deutsche Staatsb√ľrger die Kalifornien im Rahmen eines zweiw√∂chigen Urlaubs besuchen, wurden zwei Tage vor ihrer R√ľckkehr nach Deutschland in einen Autounfall verwickelt. Dieser Unfall ruinierte das, was eigentlich ein sch√∂ner Abschluss ihres lang ersehnten Urlaubs und ihrer R√ľckkehr nach Deutschland h√§tte sein sollen.

Der Autounfall eines jungen deutschen Ehepaares in Kalifornien hätte vermieden werden können!

Am Tag des Unfalls befand sich das junge deutsche Ehepaar auf dem San Diego Freeway in der N√§he von Long Beach, Kalifornien in n√∂rdlicher Richtung. S.R. fuhr einen Mietwagen, in dem S.L. als Passagier mitfuhr. Beide waren im Fahrzeug mit dem Sicherheitsgurt vollst√§ndig und ordnungsgem√§√ü angeschnallt. Der Verkehr verlief normal, und S.R. hielt einen ausreichenden und sicheren Abstand zwischen seinem Fahrzeug und dem vor ihm fahrenden Fahrzeug ein. Als er auf der Autobahn in Richtung Norden fuhr, begann das Fahrzeug vor dem jungen deutschen Ehepaar, seine Geschwindigkeit zu verringern. Folglich drosselte S.R. die Geschwindigkeit seines eigenen Fahrzeugs √§hnlich langsam und den Gegebenheiten entsprechend. Pl√∂tzlich und ohne Vorwarnung kam das Fahrzeug vor S.R. pl√∂tzlich zum Stehen. Infolgedessen bet√§tigte S.R. ebenfalls sofort und vollst√§ndig die Bremsen seines Fahrzeugs und kam hinter diesem anderen Fahrzeug sicher und vollst√§ndig zum Stehen. In seinem R√ľckspiegel konnte S.R. jedoch ein anderes Fahrzeug sehen, das sich schnell n√§herte. S.R. erkannte sofort, dass dieses dritte Fahrzeug nicht in der Lage sein w√ľrde, rechtzeitig zum Stillstand zu kommen, bevor es sein eigenes Fahrzeug treffen w√ľrde. S.R. zog die M√∂glichkeit in Betracht, entweder links oder rechts von seiner aktuellen Fahrspur in die Spur zu wechseln, jedoch waren beide bereits mit anderen Fahrzeugen besetzt. Er erkannte sofort, dass ein solches Man√∂ver wahrscheinlich zu einem noch schwereren Unfall f√ľhren w√ľrde. In der Zwischenzeit fuhr der dritte Fahrer mit seinem Fahrzeug in das von dem jungen deutschen Ehepaar besetzte Fahrzeug. Das Ehepaar hatte den Eindruck, dass der Zusammensto√ü praktisch ohne jeder Versuch des dritten Fahrers die Geschwindigkeit zu verringern und mit einer Geschwindigkeit von etwa 55 Meilen pro Stunde im Verh√§ltnis zu seinem vollst√§ndig zum Stillstand gebrachten Fahrzeug stattfand, wodurch das von diesem jungen Ehepaar besetzte Fahrzeug erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde.¬† Das Foto des von dem Ehepaar gefahrenen Fahrzeugs zeigt die H√∂he des Schadens, den das Fahrzeug als Folge dieses Vorfalls erlitten hat.

Die Polizei wurde an den Unfallort beordert, und die Unfallstelle wurde von der California Highway Patrol untersucht. Der ermittelnde Beamte erstellte einen Bericht √ľber den Verkehrsunfall.¬† Der Beamte stellte fest, dass die Wetterbedingungen unproblematisch waren, dass Tageslicht herrschte, da sich der Unfall um 16.56 Uhr ereignete, die Fahrbahn trocken war und dass keine ungew√∂hnlichen Stra√üenverh√§ltnisse vorlagen.¬† Der Aufprall des Fahrzeugs war so schwerwiegend, dass es ihr Fahrzeug dazu brachte, das vor ihnen fahrende Fahrzeug zu treffen – was ebenfalls Sch√§den am vorderen Fahrzeug und k√∂rperliche Verletzungen dessen Fahrers verursachte.¬† Der Fahrer des vorderen Fahrzeugs klagte √ľber Nackenschmerzen, die auf diesen weiteren Aufprall zur√ľckzuf√ľhren waren.

Der Beamte stellte fest, dass der Fahrer, der das Auto des Paares anfuhr, sein Fahrzeug unter Verletzung von Abschnitt 22350 des kalifornischen Fahrzeuggesetzes steuerte, der wie folgt lautet:

Keine Person darf ein Fahrzeug auf einer Autobahn mit einer Geschwindigkeit fahren, die unter Ber√ľcksichtigung der Witterung, der Sichtverh√§ltnisse, des Verkehrs, der Oberfl√§che und der Breite der Autobahn h√∂her als vern√ľnftig oder umsichtig ist, und auf keinen Fall mit einer Geschwindigkeit, die die Sicherheit von Personen oder Eigentum gef√§hrdet.

Der Beamte stellte fest, dass die Verletzung dieses Abschnitts der kalifornischen Stra√üenverkehrsordnung durch den anderen Fahrer der prim√§re Kollisionsfaktor f√ľr diesen Auffahrunfall war und dass er an der Kollision schuld war. Der Schaden an beiden Fahrzeugen war so gro√ü, dass die beiden Fahrzeuge von der Unfallstelle abgeschleppt werden mussten.

Obwohl dieses junge deutsche Ehepaar zum Zeitpunkt des Zusammensto√ües in ihrem Fahrzeug angeschnallt war, wurden sie dennoch verletzt. Beide standen auch unter Schock, als sie aus dem Fahrzeug stiegen. Das junge Paar wollte zun√§chst nicht in das √∂rtliche Krankenhaus transportiert werden. S.R. √ľberdachte diese Frage jedoch nach dem Unfall und √§nderte dann seine Meinung.¬† Er wurde noch am selben Tag in der Notaufnahme des √∂rtlichen Krankenhauses untersucht. Aufgrund des Schocks und der Angst nach dem Unfall wollte S.L. jedoch keine Auswertung im Krankenhaus vornehmen lassen. Zum Zeitpunkt seiner Vorstellung im Krankenhaus stellte S.R. den Zustand nach dem Autounfall mit Beschwerden √ľber Nacken- und Kopfschmerzen dar. Da weder ein Bewusstseinsverlust noch ein Kopftrauma vorlag und der Schweregrad der Symptome zum Zeitpunkt der Untersuchung als gering eingesch√§tzt wurde, wurde S.R. mit Ibuprofen und Cyclobenzaprin entlassen, und angesichts seiner bevorstehenden R√ľckkehr nach Deutschland sollte er bei Fortbestehen der Symptome von seinem Hausarzt nachbehandelt werden.

F√ľr den Rest ihres Urlaubs blieb das junge deutsche Ehepaar aufgrund von Schmerzen und Unannehmlichkeiten in ihrem Hotelzimmer. Dar√ľber hinaus hatte S.L. aus Angst vor einem weiteren Unfall Bedenken, irgendwo in der Gegend herumzufahren.¬† Nach ihrer R√ľckkehr nach Deutschland hatte das Ehepaar noch eine weitere Urlaubswoche zur Verf√ľgung, um Pl√§ne in ihrem Heimatland zu verwirklichen, aber auch diese Urlaubswoche konnten sie wegen der anhaltenden Schmerzen und Beschwerden nicht genie√üen. Nach der R√ľckkehr nach Deutschland wurde S.R. von seinem Hausarzt untersucht, der feststellte, dass S.R. nach einem Autounfall ein akutes Halswirbels√§ulenschleudertrauma erlitten hatte, die Symptome zu diesem Zeitpunkt jedoch abgeklungen waren und keine weitere Therapie erforderlich war.¬† S.R. wurde auch von einem Spezialisten auf dem Gebiet der Neurologie und Psychiatrie untersucht. In einem Bericht diagnostizierte der Arzt bei S.R. ein Halswirbels√§ulenschleudertrauma. In der Anamnese stellte der Arzt fest, dass S.R. unter Kopfschmerzen und Schwindel litt, und dass sich diese Kopfschmerzen im Laufe mehrerer Wochen deutlich gebessert hatten und der Schwindel nur noch gelegentlich auftrat.¬† Der Arzt stellte ferner fest, dass die anhaltende Art der Symptome √ľber mehrere Wochen hinweg typisch f√ľr solche Verletzungen sei.¬† S.R. besuchte den Arzt jedoch weiterhin, da er beim Autofahren unsicher und √§ngstlich geworden war. Der Arzt stellte fest, dass S.R. Angst entwickelt hatte, als er an einem Fahrzeug vorbeifuhr oder sich im Stop-and-Go-Verkehr befand.¬† In diesen F√§llen begann S.R. zu schwitzen und bef√ľrchtete, dass er das Bewusstsein verlieren k√∂nnte. Der Arzt stellte fest, dass die Symptomatik mit einer Person √ľbereinstimmte, die unter Angstzust√§nden aufgrund des Autounfalls litt. S.L. versp√ľrte nach ihrer R√ľckkehr nach Deutschland noch einige Zeit Kopfschmerzen. Sie entschied sich jedoch daf√ľr, auch dort nicht von ihrem Arzt gesehen zu werden.

Der Autounfall hat das junge Paar aus psychologischer Sicht weiterhin belastet. Oft erlebten sie den Unfall unter gew√∂hnlichen Verkehrsbedingungen noch einmal, blickten oft hinter sich und bef√ľrchteten, von einem anderen Fahrer aufgehalten zu werden – insbesondere dann, wenn sie pl√∂tzlich anhalten mussten, wie es in dieser Situation der Fall war. Dies war vor allem dann zu beobachten, wenn sie f√ľr einen weiteren Urlaub nach Kalifornien zur√ľckkehrten. Immer wenn sie an einer roten Ampel, im Verkehr usw. angehalten hatten, schauten sie hinter sich und dachten, sie w√ľrden √ľberfahren.¬† Offensichtlich wirkte sich diese Nervosit√§t nachteilig auf die Qualit√§t ihres Urlaubs aus.

Dieser Autounfall eines jungen deutschen Ehepaares n Kalifornien f√ľhrte dazu, dass Jackson Law International ¬†beauftragt wurde ihre Interessen gegen√ľber dem Fahrer, der den Vorfall verursacht hatte, zu vertreten. Jackson Law International sammelte die notwendigen Informationen und stellte einen Forderungsbrief an die Haftpflichtversicherungsgesellschaft zusammen. Die Versicherungsgesellschaft unterbreitete angesichts des Umfangs der dokumentierten Verletzungen und Behandlungen zun√§chst ein angemessenes Vergleichsangebot.¬† Das Angebot ber√ľcksichtigte jedoch¬† nicht in vollem Umfang die Auswirkungen auf den Kalifornien-Urlaub des jungen Paares, die in Deutschland verlorene Zeit nach ihrer R√ľckkehr, die wirtschaftlichen Sch√§den und das psychologische Trauma des Unfalls auf lange Sicht. Infolgedessen reichte Jackson Law International beim kalifornischen Staatsgericht eine Klage gegen den anderen Fahrer ein. Es sei angemerkt, dass Jackson Law International mit der Haftpflichtversicherungsgesellschaft einen Vergleich √ľber einen Betrag abschlie√üen konnte, der zweieinhalb Mal so hoch war wie das beste Angebot, das die Haftpflichtversicherungsgesellschaft vor der Klage gemacht hatte. Der erzielte Betrag lag √ľber dem, was das junge deutsche Ehepaar vor der Klage erwartet hatte, so dass sie mit dem Ergebnis sehr zufrieden waren.

Wir w√ľrden uns √ľber die Gelegenheit freuen, Ihren Fall mit Ihnen zu besprechen, um festzustellen, ob Sie nach Ihren Verletzungen auch einen durchsetzbaren Anspruch haben k√∂nnten.

Kontakt

Wir empfehlen Ihnen, sich unsere Internetseite n√§her anzuschauen, um so mehr √ľber die Kanzlei Jackson Law International, unsere Anw√§lte und unsere T√§tigkeitsfelder zu erfahren.

Internationale Rechtsstreitigkeiten stellen Gerichte, Anw√§lte und Parteien in der Regel vor besondere Herausforderungen, die au√üerhalb der allgemeinen Erfahrung von Anwaltskanzleien liegen und die solche Angelegenheiten nicht routinem√§√üig bearbeiten. Unsere internationale Erfahrung erlaubt es uns, unsere Mandanten in internationalen Angelegenheiten zu unterst√ľtzen und wir freuen uns auf die M√∂glichkeit, von dieser Erfahrung auch bei Ihnen Gebrauch zu machen.

Kontaktieren Sie uns, um Ihre Angelegenheit zu besprechen.

© Jackson Law International 2020

Rechtliche Hinweise und Haftungsausschluss

Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. Weiter Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. Weiter Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Close